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Osteopathie für Sportler

Die Osteopathie blickt ganzheitlich auf körperliche Beschwerden und richtet den Fokus unter anderem auf Verbindungen zwischen Muskeln, Knochen und Gelenken sowie Gewebestrukturen. Die osteopathische Diagnose und Therapie nimmt dabei beispielsweise den gesamten Bewegungs- und Stützapparat unter die Lupe. Es ist also wenig verwunderlich, dass viele Profisportler mit Osteopathen zusammenarbeiten. Täglich gehen sie an ihre Leistungsgrenzen, belasten sie ihren Organismus und versuchen sie höher, schneller und weiter zu kommen. Osteopathische Ansätze bieten ihnen dabei sowohl in Ruhephasen als auch bei Verletzungen oder sogar bei der Optimierung von Trainingsformen wertvolle Ansätze.

Osteopathie im Profisport

In weiten Bereichen des Leistungssports spielt die Osteopathie seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Lange wussten davon jedoch nur Insider und eingefleischte Fans. Ins Bewusstsein einer größeren Öffentlichkeit trat die Verbindung zwischen Athleten und Osteopathen hierzulande erstmals im Rahmen der olympischen Spiele 2012 in London. Dort gehörten über 100 Osteopathen zu den Betreuerteams der über 10.000 Athleten aus mehr als 200 Nationen. Sie unterstützten mit ihrer Arbeit Höchstleistungen in mehr als 40 Sportarten, dazu gehörten unter anderem verschiedene Disziplinen in der Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Tennis, Fußball, Basketball bis hin zu Triathlon und Hockey. Auch direkt im olympischen Dorf engagierten sich über 20 ausgewählte Osteopathen als Mitglieder der zentralen medizinischen Teams.

Osteopathie bietet zahlreiche Ansätze für Freizeitsportler

Osteopathie und Laufen

Gerade in der Vorbereitung auf Wettkämpfe erhöhen sich Intensität und Belastung durch das Training. Osteopathische Behandlungsformen unterstützen in dieser Zeit Ruhephasen und Regeneration. Gleichzeitig ermöglichen sie ein wirksames Entgegenwirken bei drohenden Überlastungen. Osteopathen arbeiten dabei unter anderem an der Harmonisierung von Muskel- und Faszienfunktion, um Bewegungsabläufe optimal zu gestalten und das Risiko von Verletzungen zu reduzieren. Sollte es dennoch zu Blessuren oder auch schwereren Verletzungen kommen, greifen Osteopathen nach der Erstversorgung etwa durch Sportpyhsiotherapeuten mit entlastenden Techniken ein. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Versorgung und Abfluss an den betroffenen Stellen zu unterstützen. Weitere Hilfestellung kann die Osteopathie zudem bei der Erweiterung von Leistungsgrenzen und -vermögen geben.

Von Leistungssportlern lernen: Auch für Hobbyathleten ist Osteopathie eine Option

Mehr als 25 Millionen Deutsche treiben regelmäßig Sport. Mehr als 10 Millionen davon sind mehrmals wöchentlich aktiv – im Fitnessstudio, Fußballverein, beim Boxen oder als Radfahrer, Schwimmer, Läufer bis hin zum Triathleten. Viele von ihnen gehören zu den leistungsorientierten Hobbysportlern, die sich in Ernährung, Training sowie Ausstattung und Material immer mehr den Profiathleten annähern. Gerade für sie kann Osteopathie ebenso wie im Leistungssport eine wertvolle Ergänzung sein.

Veränderte Betrachtung durch osteopathische Ansätze

Neue sportmedizinische Erkenntnisse und Ansätze verändern bereits in vielen Profisportarten den Umgang mit Belastungen und Verletzungen. Vor allem weil viele Sportarten immer athletischer werden, blicken Trainer und Betreuer heute viel genauer auf einzelne Körperregionen und das Zusammenspiel mit dem gesamten Organismus. Die Osteopathie leistet dabei einen wichtigen Beitrag, da sie den Blick auf Knochen, Organe und Gewebestrukturen sowie ihr Zusammenspiel lenkt. So besteht etwa ein Fuß aus insgesamt 26 einzelnen Knochen, die verbunden sind. Störungen und Verletzungen in einem Teilbereich wirken sich aus osteopathischer Sicht auch auf die anderen aus. In der Wirbelsäule vereinen sich mehr als 100 Gelenke. Sie sind über Bänder, Sehnen, Muskeln und Nerven verbunden und werden über Blutgefäße versorgt. So gibt es aus osteopathsicher Sicht auch einen Austausch mit inneren Organen. Die Betrachtungsweisen der Osteopathie geben Betreuuern Ansätze, nicht mehr nur das muskolo-skelettale System in den Fokus zu rücken, sondern auch Funktionsstörungen der Organe zu ergekennen und durch mobilisierende Maßnahmen zu normalisieren.

Osteopathie unterstützt Sportler in diesen fünf Bereichen: