Aufgabe nach der Wahl: Berufsgesetz für Osteopathen

03.04.17
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Foto: MDart10/Shutterstock

Nach dem letzten Treffen der Koalitionsspitzen hat der Bundestagswahlkampf begonnen. Gleichzeitig bedeutet dies, dass in dieser Legislaturperiode das Thema Berufsgesetz für Osteopathen wohl nicht mehr behandelt wird. „Wir arbeiten auch mit Hinblick auf die nächste Legislaturperiode weiter intensiv daran, eine gute Regelung für alle Beteiligten zu schaffen“, so Georg Schöner, 1. Vorsitzender BVO. Dafür führt der BVO mit Spitzenvertretern der Parteien auf Bundes- und Landesebene einen intensiven persönlichen Austausch.

Großes Interesse an Osteopathie

Erst jüngst waren Verbandsvertreter bei einem Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Fraktionschef Volker Kauder und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu Gast. Am Rande der Veranstaltung sprach der BVO-Vorstand zusätzlich auch mit Mitgliedern des Gesundheitsausschusses und anderer Fraktionen. „Wir sehen bei vielen Parlamentariern großes Interesse an der Rolle nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe“, berichtet Georg Schöner. Die Wichtigkeit der Osteopathen im Gesundheitssystem konnte dabei aufgezeigt werden.

Teamspieler Osteopath

Aus Sicht der Verantwortlichen stehen Erhalt und Ausbau der Versorgung in Zeiten des demographischen Wandels im Fokus. Gefragt sei eine geschlossene Teamleistung, um eine hohe Qualität bei vertretbaren Kosten zu erreichen. „Als Osteopathen verstehen wir uns ganz klar als Teamspieler“, unterstreicht Georg Schöner. „Wir wollen unseren Beitrag leisten und Verantwortung übernehmen.“ Dafür sind jedoch auch entsprechende Regelungen sowie eine faire Vergütung erforderlich. „Der BVO tritt für ein Berufsgesetz Osteopathie ein, das ein Höchstmaß an Patientensicherheit schafft, klare Vorgaben zu Aus- und Weiterbildung macht sowie Praxisalltag und Abrechnung vernünftig regelt“, hebt der BVO-Vorsitzende hervor.



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