Frühkindliche Traumatisierung und osteopathische - Therapie Traumaarbeit in der Psychologie

Start der Veranstaltung: 15.10.2026 09:30Uhr

Frühkindliche Traumatisierung und osteopathische Therapie

Traumaarbeit in der Psychologie

Traumabezogene Körperreaktionen erkennen – sicher begleiten – wirksam behandeln


In der Praxis begegnen uns Patienten mit Beschwerden, die sich strukturell nur teilweise erklären lassen – oft verbunden mit Stress- und Regulationsmustern des Nervensystems. Die Spuren dieser Symptome führen häufig zurück in die frühe Kindheit. Der Kurs vermittelt, wie perinatale und frühkindliche Belastungen sich körperlich zeigen und wie wir damit osteopathisch arbeiten können.

Wir zeigen bewährte osteopathische Techniken zur Traumalösung und üben diese intensiv in Kleingruppen (mit Anleitung, Übung und Reflexion). Der Schwerpunkt liegt auf dem sicheren praktischen Arbeiten mit traumabezogenen Körperreaktionen wie Spannungsmustern, Atemveränderungen, vegetativen Reaktionen und emotionalen Prozessen.

Ergänzend werden psychologische Grundlagen zu Nervensystem, Regulation und traumasensibler Kommunikation vermittelt – praxisnah und klar abgegrenzt von psychotherapeutischer Arbeit.


Zielgruppe: Osteopathen, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Hebammen, körperorientiert arbeitende Therapeuten


INHALTE (Auswahl)

Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu frühkindlicher Traumatisierung 

-    Erfahrungsspeicherung in Gehirn, Nervensystem, Gewebe, Faszien

-    Evolutionäres Modell des Gehirns: Stammhirn – limbisches System – Neokortex 

-    Intrauterines Erleben: Pränatales Stress-Syndrom

-    Geburtstraumata

-    (Re-)Traumatisierung im Lebensverlauf

Bewährte Therapieansätze bei Traumatisierung

-    Osteopathische Traumalösung nach Barral, Ward, Upledger

-    Integrative osteopathische Traumalösung nach Probst

-    Somato-emotional Release, Unwinding, myofasziale Techniken

-    Traumasensible Gesprächsführung und Zentrierung des Patienten

-    Vorgehen bei unklaren Schmerzsymptomen, Schmerzverarbeitung, Spastik

-    Mehrfachbehandlungen und kombinierte Vorgehensweisen

-    Schamanische Ansätze zur Traumalösung und Verarbeitung von Todesfällen

-    Therapeutische Arbeit in Energiefeldern

Ziel ist es, die Teilnehmenden darin zu unterstützen, traumabezogene Prozesse sicherer zu erkennen, angemessen zu begleiten und die Wirksamkeit ihrer körpertherapeutischen Arbeit nachhaltig zu vertiefen.

Offenheit und Bereitschaft zur Selbsterfahrung sind erwünscht, da viele Inhalte erst über eigenes Erleben verständlich werden.


Bei dieser Fortbildung handelt es sich um Teil 5 der Kursreihe  Pädiatrische Osteopathie

Sämtliche Abschnitte dieser Reihe können separat belegt werden


Fortbildungspunkte Osteopathie: 35  


Als BVO-Mitglied erhalten Sie spezielle Vergünstigungen für alle gelisteten Veranstaltungen unserer Partner. Die Anmeldung ist über den Mitgliederbereich und die BVO-App möglich.