Selbstheilungskräfte aktivieren

16.07.20

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das Wort „Krankheit“ einen Plural hat und die „Gesundheit“ immer im Singular verwendet wird? Jede Menge Krankheiten und nur eine Gesundheit … doch die gute Nachricht ist, dass die Gesundheit ein ganzes Team um sich versammelt, das den gesunden Zustand bewahrt. Nämlich die Selbstheilungskräfte des Menschen.

Genauso, wie es für jedes Leiden einen Spezial-Arzt gibt – vom Zahnarzt bis zum Orthopäden – gibt es jede Menge „innere Ärzte“ im menschlichen Körper, die dafür sorgen, dass der Mensch gesund bleibt. Diese inneren Ärzte können durch viele verschiedene Möglichkeiten bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Einige davon im Überblick:

Was die Selbstheilungskräfte fördert – So unterstützen Sie Ihr „inneres Ärzteteam“

Entspannung: Hand aufs Herz – wie oft entspannen Sie sich in Ihrem Alltag und nehmen sich bewusst Zeit für sich, um zu relaxen oder das zu tun, was Ihnen guttut? Wahrscheinlich viel zu wenig. Machen Sie sich bewusst, dass Sie einen großen Beitrag für Ihre Gesundheit leisten, wenn Sie in einem relaxten Zustand sind. Wenn Sie permanent Stress haben, kommt das innere Gesundheitsteam irgendwann nicht mehr hinterher und Krankheiten haben leichtes Spiel. Daher: Dauerstress unbedingt vermeiden und proaktiv entspannende Tätigkeiten oder „Nichtstun“ in den Tag einbauen. Wer das Gefühl hat, nicht mehr „herunter zu kommen“ und permanent angespannt ist, sollte einen Termin beim Osteopathen vereinbaren. Durch osteopathische Techniken ist es möglich, das Nervensystem in den parasympathischen Modus zu versetzen. Das System fährt runter und Entspannung setzt ein. Viele Patienten schlafen bei einer Behandlung sogar ein, da die Wirkung oft sehr schnell einsetzt.


Gesunde ErnährungErnährung: „Du bist, was du isst“ – wir können selbst ein wenig mitbestimmen, welches Material wir unserem inneren Gesundheitsteam zur Verfügung stellen. Hochwertige Nährstoffe und Vitamine unterstützen die Selbstheilungskräfte positiv. Zuckerhaltige Fertigprodukte dagegen belasten das System und schwächen die Heilungskräfte.


Gesunder SchlafGesunder Schlaf: Haben Sie gut geschlafen? Eine unruhige Nacht ist kein Grund zur Sorge – wer dagegen regelmäßig wach liegt, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Grundsätzlich sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn Sie über einen längeren Zeitraum schlecht schlafen. Osteopathie kann ebenfalls zur gesunden Nachtruhe beitragen.


Lachen für GesundheitLachen und Glücksmomente: Wahrscheinlich haben Sie es schon einmal gehört – Lachen soll gesund machen. Und das stimmt. Wer viel zu lachen hat, der produziert Glückshormone, die die Schubladen der körpereigenen Apotheke mit bester Medizin auffüllen.


Wechselduschen: Nichts für Warmduscher aber bestens für die Gesundheit – den Duschhahn einmal auf eiskalt und einmal auf warm stellen. Am besten von der kleinen Zehe langsam hoch zum Bein und von der Fingerspitze langsam bis zur Schulter kaltes Wasser laufen lassen. Schon Sebastian Kneipp wusste um die Heilkraft des Wassers – bis heute ist „Kneippen“ anerkanntes Naturheilverfahren, das der Gesundheit auf die Sprünge hilft.

Die Osteopathie zielt in erster Linie darauf ab, die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Egal, ob Sie vorsorgen oder bewusst geschwächte Selbstheilungskräfte wieder mobilisieren möchten – für beides empfiehlt sich ein Besuch beim Osteopathen. Praxen in Ihrer Umgebung finden Sie auf schnellstem Wege in der Osteopathen-Suche.