Fasten und Osteopathie bei Verstopfung und Verdauungsproblemen

19.02.20

Am 26. Februar beginnt die Fastenzeit. Jeder, dem schnell etwas auf den Magen schlägt, der häufig unter Verstopfung oder anderen Magenproblemen leidet, sollte sich mit dem Fasten intensiver beschäftigen, denn der bewusste Verzicht auf Nahrung ist der reinste Gesundheitsurlaub für den Darm und kann zusammen mit der osteopathischen Therapie dem Verdauungssystem helfen, wieder in Einklang zu kommen.

Zwischen 1834 und 1876 kamen die ersten Kühlschränke in die Haushalte. Erst seit es dieses praktische Haushaltsgerät gibt ist es möglich, sämtliche Lebensmittel auf Vorrat zu haben und mehrmals am Tag zu essen. Was für die meisten Menschen gewohntes Ritual ist, ist für den Darm eine große Herausforderung: Verdauen, ist für den gesamten Magen-Darm-Trakt Arbeit.

Wenn Magen und Darm die Arbeit niederlegen

Stellen Sie sich vor, Sie müssten künftig jeden Tag – ohne Urlaub und Wochenende arbeiten. Da wäre es kaum verwunderlich, irgendwann vor Erschöpfung in den Streik zu gehen. Und Gleiches tut ihr Darm. Die Symptome können unterschiedlicher Natur sein, doch die Ursache steht meist im Zusammenhang mit der Nahrung. Wer es genau wissen will, geht zum Osteopathen.

Die ganzheitliche Behandlungsmethode für Magen-Darm-Probleme

In der Osteopathie-Praxis werden Sie ganzheitlich untersucht. Es handelt sich um eine alternative, ganzheitliche, medizinische Behandlungsform. So wird ihr seelisches Befinden ebenso in die Untersuchung miteinbezogen wie der Gesundheitszustand des gesamten Körpers. Es muss herausgefunden werden, warum es zur Verstopfung kam. Dabei spielt nicht nur der Darm als quasi verarbeitendes und aus- bzw. abführendes Organ eine wichtige Rolle – genauso muss seine Steuerung, Durchblutung und die Umgebung untersucht und behandelt werden.

Warum ein gesunder Darm glücklich macht

Die Abläufe im Darm sind komplex und unterliegen überwiegend vegetativen Mechanismen, die wiederum von verschiedenen anderen, äußeren wie inneren Umständen und Gegebenheiten beeinflusst werden. Man spricht zum Beispiel in der Medizin von einer „Darm-Hirn-Achse“. Wenn diese gestört ist, kann das Probleme verursachen.

Und wussten Sie, dass rund 90 % des Glückshormons Serotonin in unserem Darm produziert werden? Daher auch die Rückkopplung zu Darmproblemen bei Stress. Bekannt ist dieses Phänomen als „Reizdarmsyndrom“. Hinzu kommen unzählige Bakterien, die notwendig sind, dass unsere Verdauung so abläuft, wie gewünscht. Die gute Nachricht ist aber: Der Darm kann sich relativ schnell regenerieren, wenn er gut behandelt wird.

Was können Sie Ihrem Darm Gutes tun?

Gönnen Sie ihm Pausen: Keine Angst, Sie müssen nicht die komplette Fastenzeit auf Nahrung verzichten. Es genügt schon ein Tag in der Woche oder auch das Intervallfasten, bei dem rund 16 Stunden auf Nahrung verzichtet wird. Was jetzt das Richtige für Ihre Verdauung ist, finden Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Osteopathen heraus. Und falls Sie aktuell keine Beschwerden haben, sehen Sie die bevorstehende Fastenzeit trotzdem als Anregung, bei Ihrem Körper einmal die Reset-Taste zu drücken.

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