Osteopathie-Trends im Fokus

01.09.17
Workshop
Foto: pressmaster/Shutterstock / BVO
In einer Woche findet das diesjährige BVO-Workshop-Wochenende in Bad Alexandersbad statt. Wie auch in den vergangenen Jahren erfreut sich die Veranstaltung eines großen Interesses bei Mitgliedern des Verbands und Osteopathen aus ganz Deutschland. „Für Kurzentschlossene haben wir dennoch noch einige wenige Plätze frei“, hebt Georg Schöner, 1. Vorsitzender des BVO hervor. Therapeuten, die sich für die Seminare und Vorträge am 8. und 9. September noch anmelden möchten, können dies in den nächsten Tagen noch über das Buchungsformular erledigen. „Mit der Themenauswahl treffen wir scheinbar die Bedürfnisse der Osteopathen“, so Schöner. Im Schwerpunkt greifen die Workshops und Referate der renommierten Experten aus dem In- und Ausland aktuelle Trends und neueste Entwicklungen in der Osteopathie auf. Im Fokus steht beispielsweise der Themenkomplex Psycho-/Neuroimmunologie mit seinen Verbindungen zur osteopathischen Behandlung. Ein anderes Thema sind neueste Erkenntnisse zur Therapie innerer Organe wie das Herz mit dem Plexus Cardiacus. Auch Themenfelder wie Mechanical Link und neues Wissen rund um osteopathisches Training stehen auf der Agenda.

Osteopathie feiern und voranbringen

Der Bundesverband Osteopathie e.V. – BVO begeht im Rahmen des Workshop-Wochenendes 2017 sein 15-jähriges Bestehen. Seit 2002 setzt sich die Organisation bereits für die Belange osteopathischer Therapeuten und ihrer Patienten ein. Ein zentrales Anliegen des BVO und seiner über 2.500 Mitglieder ist ein Maximum an Patientensicherheit bei der Behandlung durch Osteopathen. „Wir legen dafür hohe Maßstäbe an, was Qualifizierung, tägliche Praxis und Fortbildung anbelangt“, sagt Georg Schöner. So setzt sich der Verband etwa für eine berufsbegleitende osteopathische Ausbildung ein, die mit einer Abschlussprüfung und mindestens 1.350 absolvierten Ausbildungseinheiten endet. „Um das auch über unsere Mitgliedschaft hinaus für die Millionen Patienten in ganz Deutschland dauerhaft zu sichern, fordern wir eine gesetzliche Anerkennung des Berufs Osteopath“, gibt Schöner vor. Nur so ließe sich die Behandlungsqualität bei allen der mehr als 10.000 Osteopathen in ganz Deutschland gewährleisten. „Im Kern streben wir eine weitere Akademisierung der Ausbildung durch ein Vollzeitstudium mit mindestens 5.000 Ausbildungseinheiten an“, so der BVO-Vorsitzende.



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