Welttag der Patientensicherheit: Patientenschutz als oberstes Gebot

17.09.20

Zum ersten Mal jährt sich heute der vom „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ ins Leben gerufene „Welttag der Patientensicherheit“, der dieses Thema jedes Jahr am 17. September in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit stellen soll. „Für die Osteopathie steht der Schutz der Patienten in Deutschland an oberster Stelle,“ so BVO-Vorsitzender Georg Schöner. „Der Welttag gibt für uns Anlass, wiederholt auf die inakzeptable Situation der Osteopathinnen und Osteopathen in Deutschland hinzuweisen. Denn nach wie vor fehlt es an zentralen Aus- und Fortbildungsordnungen mit einer klaren gesetzlichen Regelung“. 

Patientensicherheit oberstes Gebot

Aktuell gibt es für die mehr als 12.000 Osteopathen und ihre Millionen von Patienten keine einheitlichen Regelungen für Qualifizierung, Weiterbildung und Berufsausübung. Je nach Bundesland bestehen andere Voraussetzungen und Vorgaben, eine staatlich anerkannte Ausbildung fehlt nach wie vor. Als Berufsorganisation kümmert sich der BVO um die Umsetzung und Einhaltung hoher Standards in Deutschland, um ein Höchstmaß an Behandlungsqualität und Patientensicherheit zu gewährleisten.

Engagement stärken

Wie das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) auf seiner Internetseite schreibt, sei das Ziel der internationalen Initiative, „Patienten, Gesundheitspersonal, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Forscher, professionelle Netzwerke und die Gesundheitsbranche zu mobilisieren, um sich für die Patientensicherheit einzusetzen und das Engagement in der Öffentlichkeit zu stärken.“ Weitere Informationen unter www.tag-der-patientensicherheit.de.