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Hinweise
Wenn Sie auf der Therapeutenliste des BVO die Internetadresse Ihrer Praxiswebsite veröffentlichen wollen, dann nehmen Sie bitte folgende Hinweise zur Kenntnis:

Osteopath
Der Begriff „Osteopath“ ist derzeit nur in Hessen als staatliche Weiterbildungskennzeichnung geschützt und darf nur von den Personen geführt werden, die durch das RP Darmstadt dazu die Erlaubnisführung erhalten haben.

Außerhalb von Hessen gibt es derzeit keine Rechtssicherheit. Verwenden Sie auf jeden Fall im Zusammenhang mit Ihrem Namen Ihren Grundberuf (z.B. Heilpraktiker) und erst dann ggf. den Begriff „Osteopath“, wobei – wie vorgetragen – ein latentes Abmahnrisiko besteht.

Osteopath BAO
Das gleiche gilt für die Bezeichnung „Osteopath BAO“. In Hessen darf die Bezeichnung „Osteopath BAO“ nur geführt werden, wenn die staatliche Erlaubnis zur Führung der Bezeichnung „Osteopath“ vorliegt. Außerhalb von Hessen gibt es derzeit bezüglich der Bezeichnung „Osteopath BAO“ keine Rechtssicherheit. Bitte verweisen Sie im Zusammenhang mit Ihrem Namen immer auf Ihren Grundberuf, also Arzt, Physiotherapeut und/oder Heilpraktiker.

Osteopath DO
Das gleiche gilt für die Bezeichnung „Osteopath DO“. Außerhalb von Hessen gibt es derzeit bezüglich der Bezeichnung „Osteopath DO“ keine Rechtssicherheit.

Die Buchstabenkombination D.O. ist eine eingetragene Marke des VOD e.V. Personen, die die Buchstabenkombination DO benutzen, ohne eine Lizenz durch den VOD besitzen, droht der VOD derzeit rechtliche Konsequenzen an.

Physiotherapeuten und Hinweis auf die rechtliche Lage
Physiotherapeuten, die mit Osteopathie auf der Homepage werben, müssen darauf hinweisen, dass der Patient eine Verordnung über Osteopathie auf einem Privatrezept benötigt. Fehlt ein solcher Hinweis, kann dies als Verstoß gegen § 1 Heilpraktikergesetz eine Abmahnung provozieren. Nach derzeitiger Rechtslage zählt die Osteopathie zur Heilkunde. Die Heilkunde selbstständig ausüben dürfen nach deutschem Recht nur der Arzt und der Heilpraktiker.

Osteopathie
Der fachspezifische Begriff Osteopathie muss immer erklärt werden.

Keine Heil- und Wirkaussage im Zusammenhang mit Osteopathie
Vermeiden Sie Aussagen wie  „Osteopathie heilt“ oder „Osteopathie hilft bei …“, verweisen Sie stattdessen z.B. auf „Anwendungsbeispiele“ o.ä.

Osteopathische Ausbildung
Die osteopathische Ausbildung findet in der Regel berufsbegleitend über einen Zeitraum von 5 Jahren an privaten Schulen statt. Vermeiden Sie deshalb Begriffe wie „Studium“, „graduiert“, „Diplomarbeit“ usw., weil diese Begriffe auf ein Hochschulstudium schließen lassen, was nicht der Fall ist.

Fotos in Berufskleidung bzw. in Behandlung am Patienten
Fotos in Berufskleidung sind erlaubt, wenn damit keine Irreführung einhergeht (was in der Regel nicht der Fall ist, wenn sich der Praxisinhaber und sein Team in Berufskleidung auf der Homepage ablichten lässt). Es darf jedoch keine Herausstellung eines Einzelnen und einhergehend damit eine Herausstellung einer besonderen Therapieform mit deren besonderen Wirkkraft erfolgen, so dass Experten dazu raten, äußerst sensibel mit Fotos umzugehen.

Anfahrtsskizze
Bitte beachten Sie, dass bei einer Benutzung von Kartenmaterial das Copyright nicht verletzt wird. Bei der Verwendung von Google Maps sind deren AGB zu beachten.

Impressum
Jede Homepage benötigt ein Impressum. Fehlt dieses oder entspricht es nicht den gesetzlichen Vorgaben des § 5 TMG (Telemediengesetz), gilt dies als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Bitte beachten Sie, dass Ärzte, Heilpraktiker und Physiotherapeuten zusätzliche Angaben über die berufliche Qualifikation im Impressum vorweisen müssen. Fehlen diese Angaben gilt dies als Ordnungswidrigkeit!

Im geschützten Mitgliederbereich finden Sie ein Musterimpressum, das Ihnen als Vorlage dienen kann.

Datenschutzhinweis
Vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist auch ein sog. Datenschutzhinweis gemäß § 13 Telemediengesetz.

Sowohl Impressum als auch Datenschutzhinweise gelten als verbraucherschützende Normen und werden bei Fehlen bzw. bei Fehlerhaftigkeit als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Die Umsetzung dieser Hinweise kann das Abmahnrisiko verringern, jedoch nicht ganz ausschließen. Sollten Sie eine eingehende Prüfung Ihrer Homepage wünschen, dann wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des BVO. Eine Gewähr dafür, dass keine Abmahnung erfolgt, kann der BVO nicht übernehmen.