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Osteopathie mit Herz und Kopf

14.07.17
Neumann_bearbeitet

Norbert Neumann, D.O., M.R.O, B.Sc.

Osteopathie ist ein Beruf, der Leidenschaft und Verstand voraussetzt. Gefragt sind Einfühlungsvermögen und fundiertes Wissen – Herz und Kopf. Doch nicht nur für die Ausübung der ostoeopathischen Therapie sind beide Körperregionen gefordert. Sie bieten auch Ansätze für die wirksame Behandlung von Beschwerden. Über aktuelle Trends und Entwicklung sowie neueste Erkenntnisse zu Osteopathie für Herz und Kopf sprechen renommierte Experten beim Workshop-Wochenende des BVO am 8. und 9. September 2017 in Bad Alexandersbad. So bietet Norbert Neumann, D.O., M.R.O, B.Sc., einen Kurs zum Thema „Das Amygdala-System und seine Verbindungen im Cranium und seine praktische Anwendung“ an. Dort gibt er einen fundierten Einblick in Aufbau und Wirkung des Limbischen Systems sowie in die osteopathischen Aspekte. Rund um das Herz kümmern sich Prof. Dr. med. Marion Raab und Lutz M. Scheuerer, B.Sc., in ihren Workshops zur Innervation des Herzes und zum Plexus Cardiacus.

Experten für osteopathische Spezialdisziplin

Prof. Dr. med. Marion Raab

Prof. Dr. med. Marion Raab

Norbert Neumann gehört zu den führenden Vertretern und Vorreitern der Osteopathie in Deutschland. Seit fast 30 Jahren arbeitet der studierte Psychologe osteopathisch in einer eigenen Praxis in Bad Tölz. Er ist Autor zahlreicher Fachwerke, Dozent verschiedener Schulen und gehört zu den Spezialisten für die Teilbereiche Kinderosteopathie und Psycho-/Neuroimmunologie. Marion Raab verfügt über eine fundierte medizinische Ausbildung inklusive Dotorarbeit und Habilitation. Sie arbeitet unter anderem für das Institut für Anatomie an der Universität Erlangen und hat eine Zusatzqualifikation als Therapeutin für die klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI). Durch ihre langjährige Arbeit im Bereich der Anatomie verfügt sie über tiefes Wissen bezüglich innerer Organe, auch insbesondere des Herzens und seiner Funktionen und Wirkweise.

Osteopathie braucht Herz und Kopf

„Mit Fingerspitzengefühl und umfangreichen Wissen behandeln etwa 10.000 Osteopathen jährlich Millionen von Patienten“, hebt BVO-Vorsitzender Georg Schöner hervor. „Sie bringen in diese Aufgabe ihr ganzes Herz ein, denn für viele ist ihr Beruf eine Berufung. Mit Leidenschaft unterstützen sie ihre Patienten und bilden sich deshalb auch neben ihrer Arbeit an freien Tagen und auf Veranstaltungen wie unserem Workshop-Wochenende weiter, um sich beispielsweise in Aspekte der Innervation des Herzens oder den Plexus Cardiacus einzuarbeiten. Dafür fordern wir die gebührende Anerkennung – ein Berufsgesetz für Osteopathen. Es soll die hohen Standards in Aus- und Weiterbildung sowie in Praxis und Behandlung setzen und dauerhaft weiterentwickeln, die unsere Mitglieder heute schon erfüllen“, so Schöner.